Dr. Till Backhaus: 10 Themen für Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I | Landtagswahl 2026
Dr. Till Backhaus: 10 Themen für den Wahlkreis – 10 Fragen zur Zukunft der Region
Ein faktenbasierter Blick auf Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I, auf Dr. Till Backhaus und auf zehn Themen, die für Boizenburg/Elbe, Lübtheen, Dömitz, Zarrentin am Schaalsee und die umliegenden Gemeinden von Bedeutung sind.
Wer ist Dr. Till Backhaus?
Dr. Till Backhaus gehört seit vielen Jahren zu den bekannten politischen Persönlichkeiten Mecklenburg-Vorpommerns. Der Diplom-Agraringenieur wurde am 13. März 1959 in Neuhaus an der Elbe geboren. Nach seiner Schulzeit erwarb er die Hochschulreife und absolvierte eine Berufsausbildung zum Agrotechniker und Mechanisator. Anschließend studierte er an der Universität Rostock Pflanzenproduktion und schloss das Studium als Diplom-Agraringenieur ab.
Die Verbindung von Dr. Till Backhaus zur Landwirtschaft ist daher nicht ausschließlich politischer Natur. Vor seiner parlamentarischen Tätigkeit arbeitete er selbst im landwirtschaftlichen Bereich und war unter anderem in leitender Funktion in der LPG Pflanzenproduktion Lübtheen tätig. Gerade für einen Wahlkreis, in dem Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Natur- und Landschaftsschutz bis heute eine wichtige Rolle spielen, gehört dieser biografische Hintergrund zu den relevanten Informationen über den Kandidaten.
1990 gehörte Dr. Till Backhaus der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR an. Seit der ersten Wahlperiode ist er Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Der Landtag führt ihn aktuell als direkt gewählten Abgeordneten des Wahlkreises 17 – Ludwigslust-Parchim I. Seit dem 15. November 2021 ist Dr. Till Backhaus Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.
Die verschiedenen Ressortzuschnitte haben sich im Laufe der Jahre verändert. Seine Arbeit als Minister in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Forsten und ländliche Räume reicht jedoch bis 1998 zurück. Damit verfügt er über eine außergewöhnlich lange Regierungserfahrung. Diese Erfahrung kann bei der politischen Bewertung unterschiedlich beurteilt werden. Unabhängig davon ist sie ein wesentlicher Bestandteil seiner politischen Biografie und deshalb für die Einordnung seiner Kandidatur zur Landtagswahl 2026 relevant.
Offizielle Informationen zu Dr. Till Backhaus
Weitere biografische Angaben finden sich beim Landtag Mecklenburg-Vorpommern sowie auf der offiziellen Seite des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt.
Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I
Bei der Landtagswahl 2026 tritt Dr. Till Backhaus im Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I an. Der Wahlkreis liegt im Westen beziehungsweise Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns und umfasst sehr unterschiedliche Landschafts-, Siedlungs- und Wirtschaftsstrukturen. Zu den besonders bekannten Städten gehören Boizenburg/Elbe, Lübtheen, Dömitz und Zarrentin am Schaalsee.
Hinzu kommen zahlreiche kleinere Gemeinden in den Ämtern Boizenburg-Land, Dömitz-Malliß und Zarrentin. Zum Amt Boizenburg-Land gehören unter anderem Bengerstorf, Besitz, Brahlstorf, Dersenow, Gresse, Greven, Neu Gülze, Nostorf, Schwanheide, Teldau und Tessin bei Boizenburg. Im Amt Dömitz-Malliß liegen neben Dömitz beispielsweise Vielank, Malliß, Neu Kaliß, Karenz, Grebs-Niendorf und Malk Göhren. Zum Amt Zarrentin gehören neben Zarrentin am Schaalsee unter anderem Gallin, Kogel, Lüttow-Valluhn und Vellahn.
Dadurch ergibt sich ein Wahlkreis, dessen politische Herausforderungen kaum auf ein einziges Thema reduziert werden können. In der Elberegion spielt der Hochwasserschutz eine wichtige Rolle. Rund um Lübtheen sind Wald- und Vegetationsbrandschutz sowie die Folgen früherer Brände ein besonderes Thema. Am Schaalsee stehen Natur- und Landschaftsschutz, Tourismus und regionale Entwicklung nebeneinander. Gleichzeitig gibt es mit den Gewerbestandorten an der A24 Bereiche mit einer starken wirtschaftlichen und logistischen Ausrichtung.
Gerade diese Vielfalt ist für die politische Betrachtung des Wahlkreises entscheidend. Ein Thema, das für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Vielank oder Neu Kaliß besonders wichtig ist, muss nicht automatisch dieselbe Bedeutung für einen Gewerbebetrieb in Zarrentin oder Gallin haben. Ebenso unterscheiden sich die Anforderungen einer Stadt wie Boizenburg von denen kleinerer Gemeinden des Boizenburger Landes.
Landtagswahl am 20. September 2026
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim veröffentlicht die amtlichen Informationen zur Landtagswahl 2026, zu den Wahlkreisen, zugelassenen Kreiswahlvorschlägen und Musterstimmzetteln.
Offizielle Informationen des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur Landtagswahl 2026
Welche Themen nennt Dr. Till Backhaus selbst?
Für eine sachliche Betrachtung ist wichtig, zwischen Themen zu unterscheiden, die Dr. Till Backhaus beziehungsweise seine Partei ausdrücklich mit seiner Kandidatur verbinden, und Themen, die aufgrund der Situation im Wahlkreis zusätzlich als politische Fragen gestellt werden.
In der Kandidatenübersicht der SPD Mecklenburg-Vorpommern wird Dr. Till Backhaus für Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I geführt. Zu seinen besonders naheliegenden politischen Arbeitsfeldern gehören aufgrund seiner aktuellen Regierungsfunktion Landwirtschaft, Klimaschutz, Umwelt, ländliche Räume, Hochwasserschutz sowie die Entwicklung und der Schutz von Natur- und Kulturlandschaften.
Diese Themen haben im Wahlkreis einen ungewöhnlich direkten regionalen Bezug. Die Landwirtschaft prägt weite Teile des Gebietes. An der Elbe sind Hochwasserschutzmaßnahmen relevant. Der Schaalsee und die Flusslandschaft Elbe gehören zu den ökologisch bedeutsamen Regionen des Landes. Der Raum Lübtheen hat durch die Waldbrandereignisse besondere Erfahrungen mit Wald- und Katastrophenschutz gesammelt.
Andere Themen wie Mobilität, wirtschaftliche Standortentwicklung, Schulen, Kitas oder Tourismus sind dagegen breitere politische Aufgaben. Sie werden in dieser Serie deshalb nicht automatisch als persönliche Wahlversprechen von Dr. Till Backhaus dargestellt. Stattdessen werden sie als konkrete Fragen formuliert, zu denen ein Direktkandidat für den Wahlkreis Position beziehen kann.
Die zehn Themen dieser Informationsserie
Elbe und Sude, Deiche, Überschwemmungsräume und die langfristige Sicherheit der Region.
Wettbewerbsfähigkeit, regionale Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven landwirtschaftlicher Betriebe.
Schaalsee, Elblandschaft, Naturschutz und regionale Entwicklung miteinander verbinden.
Bienen, Insekten, Bienenzuchtzentrum Bantin und praktische Maßnahmen für biologische Vielfalt.
Erfahrungen aus Lübtheen, Kampfmittelbelastung, Vorsorge und Schutz der Einsatzkräfte.
Wasser, Moore, Hitze, Trockenheit, Starkregen und eine widerstandsfähige Landschaft.
Kitas, Schulen und grundlegende Infrastruktur in Städten und ländlichen Gemeinden.
Festung Dömitz, Schaalsee, Elblandschaft und regionales kulturelles Erbe.
Gewerbestandorte, Arbeitsplätze, A24 und nachhaltige Flächen- und Standortentwicklung.
Straßen, Elbbrücke, öffentlicher Verkehr und Erreichbarkeit im ländlichen Raum.
Hochwasserschutz als konkrete Aufgabe im Wahlkreis
Ein Beispiel dafür, wie unmittelbar Landespolitik und regionale Entwicklung miteinander verbunden sein können, ist der Hochwasserschutz bei Boizenburg. Im August 2026 informierte das zuständige Ministerium über ein mehrjähriges Hochwasserschutzprojekt an Elbe und Sude. Für das Vorhaben werden rund 36,8 Millionen Euro genannt. Durch eine Deichrückverlegung soll zugleich zusätzlicher natürlicher Überschwemmungsraum entstehen.
Das Projekt zeigt, warum politische Themen in dieser Region häufig mehrere Bereiche gleichzeitig berühren. Hochwasserschutz betrifft die Sicherheit von Menschen, Gebäuden, Verkehrswegen und landwirtschaftlichen Flächen. Gleichzeitig liegt das Projekt in einem ökologisch hochwertigen Landschaftsraum. Deshalb müssen technische Planung und Naturschutz zusammengedacht werden.
Weitere Informationen zu diesem aktuellen Projekt veröffentlicht das Ministerium auf seinem offiziellen Regierungsportal .
Landwirtschaft und ländliche Räume
Auch die Landwirtschaft ist im Wahlkreis mehr als ein abstraktes landespolitisches Thema. Im August 2026 besuchten Vertreter der Landesregierung beispielsweise landwirtschaftliche Betriebe in Vielank und Neu Kaliß. Auf Landesebene werden zugleich Fragen nach Planungssicherheit, europäischen Förderbedingungen, Klimafolgen, Produktionskosten und Marktentwicklung diskutiert.
Für die Region ist deshalb eine differenzierte Betrachtung sinnvoll. Landwirtschaftliche Betriebe müssen wirtschaftlich arbeiten können. Gleichzeitig werden Anforderungen an Gewässer-, Boden-, Klima-, Natur- und Tierschutz gestellt. In Schutzgebieten und deren Umfeld treten diese unterschiedlichen Interessen teilweise besonders deutlich hervor.
Die zentrale politische Frage lautet daher nicht nur, wie viel Förderung zur Verfügung steht. Ebenso wichtig sind langfristige Rahmenbedingungen, Investitionsmöglichkeiten, regionale Verarbeitung, Fachkräfte, Ausbildung und die Frage, wie Umweltmaßnahmen gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben umgesetzt werden können.
Schaalsee, Elblandschaft und biologische Vielfalt
Mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee und der Flusslandschaft Elbe besitzt der Wahlkreis Naturräume mit besonderer Bedeutung. Im Juli 2026 wurden in Zarrentin Fördermittel für Moor-, Wasser- und Naturschutzprojekte im Biosphärenreservat Schaalsee übergeben. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Pflege von Offenlandschaften, zur Wiedervernässung von Mooren und zur Sicherung ökologisch wertvoller Flächen.
Ein weiterer konkreter Standort ist Bantin bei Zarrentin. Dort befindet sich das Bienenzuchtzentrum des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern. Im März 2026 erhielt das Zentrum Fördermittel für den laufenden Betrieb und für Investitionen. Ebenfalls in Zarrentin wurde im Juni der Abschluss des Projektes BROMMI – Biosphärenreservate als Modelllandschaften für den Insektenschutz – gewürdigt.
Solche Projekte zeigen, dass Naturschutz in einer bewohnten Kulturlandschaft nicht isoliert stattfinden kann. Landwirtschaft, Kommunen, Flächeneigentümer, Tourismus, Naturschutzinstitutionen und Bevölkerung müssen gemeinsam Lösungen finden. Genau diese Verbindung wird eines der zentralen Themen der Serie sein.
Lübtheen und die Lehren aus den Waldbränden
Der Raum Lübtheen steht wie kaum eine andere Region Mecklenburg-Vorpommerns für die besonderen Herausforderungen von Waldbränden auf kampfmittelbelasteten Flächen. Im Sommer 2019 brannten dort auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz annähernd 1.000 Hektar. Die Munitionsbelastung erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich.
Die Landesregierung entwickelte in der Folge ein Waldbrandschutzkonzept. Dazu gehören organisatorische, technische und infrastrukturelle Maßnahmen. Auch bei späteren Bränden auf munitionsbelasteten Flächen wurde auf Erfahrungen aus Lübtheen verwiesen.
Für die Region bleibt deshalb die Frage aktuell, wie Waldbrandvorsorge weiterentwickelt werden kann: von Überwachung und Löschwasser über Zufahrtswege und Spezialtechnik bis hin zur Zusammenarbeit von Feuerwehren, Forst, Katastrophenschutz und Munitionsbergungsdienst.
Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe
Ende Juli 2026 beschloss die Landesregierung erstmals eine landesweite Klimaanpassungsstrategie. Sie umfasst 20 Handlungsfelder und soll Mecklenburg-Vorpommern widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Trockenheit, Starkregen und weiteren Klimafolgen machen.
Im Wahlkreis 17 lassen sich viele dieser Handlungsfelder unmittelbar beobachten. Hochwasserschutz spielt an Elbe und Sude eine Rolle. Waldbrandvorsorge ist im Raum Lübtheen wichtig. Landwirtschaftliche Betriebe müssen mit veränderten Wetterbedingungen umgehen. Moore und Feuchtgebiete beeinflussen Landschaftswasserhaushalt und Naturschutz.
Klimaanpassung ist damit keine einzelne Umweltmaßnahme, sondern berührt Infrastruktur, Landwirtschaft, Katastrophenschutz, kommunale Planung und wirtschaftliche Entwicklung gleichzeitig.
Daseinsvorsorge und Lebensqualität
Ein ländlicher Wahlkreis braucht nicht nur große Infrastrukturprojekte. Für den Alltag vieler Menschen sind Kitas, Schulen, Feuerwehren, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Freizeitangebote und erreichbare Verwaltungsleistungen mindestens ebenso wichtig.
Im März 2026 wurde beispielsweise ein Förderbescheid für den Neubau der Kita „Kleine Strolche“ in Kogel übergeben. In Lübtheen wurde im Juni das 15-jährige Bestehen der Lindenschule gewürdigt. Solche Einrichtungen sind nicht nur Gebäude. Sie können darüber mitentscheiden, ob Familien langfristig in kleineren Städten und Gemeinden leben möchten.
Das Thema wird in dieser Serie ausdrücklich als regionale Frage behandelt. Bildungspolitik ist nicht das zentrale Ressort von Dr. Till Backhaus. Als Direktkandidat und als Minister für ländliche Räume kann er jedoch erläutern, welche Infrastruktur aus seiner Sicht für lebensfähige ländliche Gemeinden notwendig ist.
Wirtschaft, Tourismus und Mobilität
Der Wahlkreis besitzt auch wirtschaftlich sehr unterschiedliche Räume. Die Stadt Zarrentin verweist auf ein rund 260 Hektar großes Gewerbegebiet an der A24, in dem nach Angaben der Stadt mehr als 2.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Hinzu kommen weitere Gewerbeflächen sowie der Businesspark A24 in Valluhn und Gallin.
Zugleich besitzt die Region mit Schaalsee, Elblandschaft und Festung Dömitz touristisches Potenzial. Im August 2026 begann auf der Festung Dömitz ein weiteres gefördertes Projekt zur Wiederherstellung des historischen Schützenantritts. Hier treffen Denkmalschutz, Kultur, Tourismus und regionale Entwicklung unmittelbar aufeinander.
Alle diese Bereiche sind auf gute Verkehrsverbindungen angewiesen. Die B191 und die Elbbrücke Dömitz sind dafür ein aktuelles Beispiel. Seit dem 24. August 2026 finden dort Arbeiten am Geländer der rund 990 Meter langen Brücke statt. Die Baumaßnahme macht deutlich, welche Bedeutung einzelne Verkehrsachsen für Pendler, Unternehmen und Tourismus besitzen.
Zehn Fragen statt zehn pauschaler Antworten
Ziel dieser Informationsreihe ist nicht, komplexe regionale Probleme auf einfache Schlagworte zu reduzieren. Jedes der zehn Themen wird deshalb mit einer konkreten Frage an Dr. Till Backhaus verbunden.
Bei offiziell dokumentierten Arbeitsschwerpunkten kann anhand seiner bisherigen politischen Tätigkeit untersucht werden, welche Entscheidungen bereits getroffen wurden und welche Projekte laufen. Bei Themen außerhalb seines unmittelbaren Ressorts steht dagegen seine Position als Direktkandidat im Mittelpunkt.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Ein Kandidat sollte nicht mit Positionen in Verbindung gebracht werden, die er selbst nicht vertreten hat. Umgekehrt sollten nachweisbare politische Entscheidungen, Zuständigkeiten und Projekte klar benannt werden können.
FAQ – häufige Fragen zu Dr. Till Backhaus und Wahlkreis 17
Wann findet die Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 statt?
Die Landtagswahl findet am Sonntag, dem 20. September 2026, statt. Die amtlichen Informationen stellt unter anderem die Landeswahlleitung Mecklenburg-Vorpommern bereit.
In welchem Wahlkreis kandidiert Dr. Till Backhaus?
Dr. Till Backhaus kandidiert im Wahlkreis 17 – Ludwigslust-Parchim I. Seine Kandidatur ist sowohl in den Informationen zur Landtagswahl als auch in der Kandidatenübersicht der SPD Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesen.
Welche größeren Orte gehören zum Wahlkreis?
Zu den besonders bekannten Städten gehören Boizenburg/Elbe, Lübtheen, Dömitz und Zarrentin am Schaalsee. Darüber hinaus umfasst der Wahlkreis zahlreiche Gemeinden in den Ämtern Boizenburg-Land, Dömitz-Malliß und Zarrentin.
Welche Funktion hat Dr. Till Backhaus aktuell?
Er ist Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern und zugleich Mitglied des Landtages.
Welche berufliche Verbindung hat er zu Lübtheen?
In seiner offiziellen Biografie wird eine frühere leitende Tätigkeit in der LPG Pflanzenproduktion Lübtheen genannt. Dieser berufliche Abschnitt liegt vor seiner langjährigen parlamentarischen und ministeriellen Tätigkeit.
Warum spielt Hochwasserschutz eine so große Rolle?
Teile des Wahlkreises liegen unmittelbar an der Elbe beziehungsweise in durch Elbe und Sude beeinflussten Gebieten. 2026 laufen bei Boizenburg umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen. Das Thema verbindet technische Sicherheit, Naturschutz und Flächennutzung.
Warum gehört Waldbrandschutz zur Serie?
Die Waldbrände auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen haben gezeigt, welche besonderen Risiken kampfmittelbelastete Waldflächen darstellen. Die Erfahrungen aus Lübtheen waren ein wichtiger Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung des Waldbrandschutzes in Mecklenburg-Vorpommern.
Werden alle zehn Themen als persönliche Versprechen von Dr. Till Backhaus dargestellt?
Nein. Die Serie unterscheidet bewusst zwischen seinen belegten politischen Zuständigkeiten beziehungsweise Schwerpunkten und zusätzlichen regionalen Themen. Mobilität, Schulen oder allgemeine Wirtschaftspolitik werden beispielsweise als Fragen an den Direktkandidaten behandelt und nicht automatisch als persönliche Wahlversprechen bezeichnet.
Seriöse weiterführende Quellen
Für aktuelle und amtliche Informationen zur Landtagswahl, zum Wahlkreis, zur Person Dr. Till Backhaus und zu seiner Regierungsarbeit eignen sich insbesondere folgende Quellen:
- Landkreis Ludwigslust-Parchim – Landtagswahl 2026
- Landeswahlleitung Mecklenburg-Vorpommern – Landtagswahl 2026
- Landtag Mecklenburg-Vorpommern – Abgeordnete
- Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern – Dr. Till Backhaus
- SPD Mecklenburg-Vorpommern – Kandidaturen zur Landtagswahl 2026
Wahlkreis 17 im Blick
Hochwasserschutz, Landwirtschaft, Naturschutz, Artenvielfalt, Waldbrandschutz, Klimaanpassung, Daseinsvorsorge, Kultur und Tourismus, Wirtschaft sowie Mobilität: Die zehn Themen zeigen, wie vielfältig Ludwigslust-Parchim I ist. Die folgenden Beiträge betrachten jedes dieser Themen einzeln und verbinden überprüfbare Fakten mit einer konkreten Frage an Dr. Till Backhaus.
Hinweis: Diese Informationsseite dient der sachlichen Darstellung öffentlich zugänglicher Angaben zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, zum Wahlkreis 17 und zu Dr. Till Backhaus. Politische Zuständigkeiten, dokumentierte Projekte und offene regionale Fragen werden voneinander unterschieden.

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